Heute haben wir folgende Mail bekommen: 
"Ich habe meinen Ehering verloren. Mir und meiner Frau bedeutet dieser Ring sehr viel, da es in unserer Kultur als Unglück für die Ehe gilt, wenn man den Ring verliert. Meine Frau ist total niedergeschlagen. Ich habe den Ring verloren, weil ich zu spät dran war und damit in Hektik ausbrach, weil ich meinen Zug am Bahnhof erreichen musste. Die Bahnlinie 1 hatte Verspätung."

Gravur: Rushani 06.09.2017
Verloren: 24.11.2017
Wo: Mannheim, Alte Feuerwache über Tattersaal bis Mannheim Bahnhof

Lieber Herr Wölk,

ich kann es immer noch nicht richtig fassen: gestern habe ich meinen goldenen Ehering zurück erhalten, den ich seit dem 10. Oktober 2025 vermisst habe! Die Finderin war eine unglaublich nette Frau. Ich bin für die Übergabe von Stuttgart nach Augsburg gefahren und habe die Frau am Bahnhof in Augsburg getroffen. Sie hatte den Ring vor etwa 2 Wochen im Zug von Aalen nach Augsburg gefunden. Mit diesem Zug war ich am 10.10.2025 unterwegs, d.h. der Ring ist jetzt 5 Monate lang Tag für Tag auf dieser Strecke mitgependelt, bis er gefunden wurde. Glücklicherweise kannte der Sohn das Ringregister und so kam der Kontakt zustande!

Es war ein sehr emotionales Treffen, bei dem auch mein Mann dabei war. Ich bin dem Ringregister und Ihnen, Herr Wölk, unendlich dankbar. Ich hätte nie gedacht, dass soetwas tatsächlich passieren kann. Bei den derzeitigen Goldpreisen war ich inzwischen davon überzeugt, dass sich irgendjemand an meinem Ring bereichert hat. Weit gefehlt! Es gibt einfach tolle und ehrliche Menschen!


Andrea, Stuttgart